Die Schweizer Eishockey Nationalmannschaft ist in Kanada angekommen. Via Toronto landete das Team am Sonntagabend lokale Zeit im tief verschneiten Winnipeg. Die Übersee-Spieler Ambühl, Sbisa und Weber stiessen bereits am Flughafen Winnipeg zum Team. Bereits am Montag standen die ersten beiden Trainings auf dem Programm, ehe heute Dienstag der zweitletzte Olympia-Test gegen Weissrussland auf dem Programm steht. Die Reise verlief für die Mannschaft von Ralph Krueger gänzlich ohne Probleme. Nach einem pünktlichen Abflug am Flughafen Zürich Kloten landete die Mannschaft eine knappe Stunde zu früh in Toronto - der Jetstream hatte seinen Teil zu einer schnellen Reise beigetragen. Die zweieinhalb Stunden Zwischenhalt in Toronto nutzten die meisten Spieler mit Shopping und Essen. Das Steakhouse gleich neben dem Gate 136 verpflegte das Nationalteam fast vollumfänglich. Auch der Anschlussflug nach Winnipeg verlief problemlos. Bei der Gepäckausgabe schienen einzig die Curlerinnen nicht ganz glücklich. Diese bereiten sich wie die Eishockeyaner ebenfalls in Winnipeg auf die Olympischen Spiele vor - vorerst jedoch ohne Gepäck. Teile der Curling-Ausrüstung blieben offenbar in Toronto liegen. Auf jeden Fall war dies bereits ein erster Vorgeschmack auf das neue olympische Leben - man half sich teamübergreifend.
Am Montagmorgen trainierte die Nationalmannschaft in einem örtlichen Fitnesscenter rund eineinhalb Stunden Kraft. Der Besitzer des Fitnesscenter ist übrigens ein gewisser J.-P. Vigier - für die Berner Nationalspieler natürlich ein Highlight, welches auch fotografisch festgehalten wurde. Am Nachmittag stand dann bereits das erste Eistraining auf dem Programm. Mit Ausnahme von Goran Bezina, der sich von seiner Muskelreizung erholt und mit den Physiotherapeuten auf eine rasche Genesung hinarbeitet, waren alle Spieler auf dem Eis
Heute gegen Weissrussland - Blindenbacher stösst zum Team
Bereits am Dienstag testet die Schweiz gegen Weissrussland. In der prachtvollen Arena zu Winnipeg werden einige tausend Zuschauer erwartet. Ebenfalls am Dienstag steht die Ankunft von Severin Blindenbacher auf dem Programm. Der Schweden-Söldner war in Skandinavien noch engagiert und bereitet sich ab Mittwoch intensiv auf die Olympischen Spiele vor. Mit seiner Ankunft ist das Team in Winnipeg komplett. Nur noch Mark Streit und Torhüter Jonas Hiller fehlen noch, diese stossen am 14. Spätabends zum Team.


